*Rezension* ->Winternacht von J. R. Ward

INFO

Einzelband – 10,99€ – Heyne – TB – auch als eBook erhältlich – 416 Seiten – Fantasy – ISBN: 978-3-453-42491-3 – ERSTERSCHEINUNG: 14.12.2020

Worum geht es?

Seit dem Tod seiner geliebten Shellan Selena verbringt der mächtige Schatten Trez seine Tage in Trauer und Einsamkeit. Doch dann begegnet er im Restaurant seines Bruders der Kellnerin Therese. Trez, der überzeugt ist, dass die schöne Vampirin die Reinkarnation Selenas ist, verliebt sich Hals über Kopf in sie. Doch Therese hat mit eigenen Dämonen zu kämpfen, und wenn die beiden eine gemeinsame Zukunft wollen, müssen sie erst lernen, ihre Vergangenheit loszulassen …
Quelle


Warum wollte ich es lesen?

Bei der Geschichte von Trez habe ich so mitgefiebert und es hat mich so mitgenommen, dass ich natürlich herausfinden muss wie es mit ihm weitergeht.

Wie war es?

Cover:

Das Cover ist so schön winterlich und verströmt trotzdem den typischen Black Dagger Flair. Auch in blau sieht es super aus!

Schreibstil:

Der Schreibstil von J. R. Ward zieht mich einfach jedes Mal in ihren Bann. Die Seiten fliegen nur so dahin und es macht unglaublich viel Spaß die Charaktere auf ihre Reise zu begleiten.

Die Story:

Da der Klappentext schon sehr ausführlich ist, werde ich nicht weiter auf die Story eingehen.

Meine Meinung:

Der Band der Hauptreihe mit Trez hat mich schon einige Nerven gekostet, aber umso mehr habe ich mich gefreut, dass er doch noch eine zweite Chance auf ein Happy End bekommt. Jedoch war ich etwas unsicher, ob das wirklich passiert.

Trez ist eigentlich ein ziemlich harter Kerl, mit einem weichen Kern. Aber ich war doch ein bisschen enttäuscht von seiner Entwicklung und wie er sich gegeben hat. Der furchteinflößende Schatten hat ein wenig an seiner Authentizität verloren.

Therese ist eine mutige junge Frau, die eine ziemlich heftige Wendung in ihrem Leben verarbeiten muss. So wirklich nahe bin ich ihr leider nicht gekommen. Irgendwie war sie doch etwas unnahbar. Aber sie hat Charakter gezeigt als sie sich ihrer eigenen Fehler bewusst wurde und stand für sich ein. Denn sie ist nun mal Therese. Auch wenn einige das etwas anders sehen.

Der springende Punkt der Geschichte ist ganz klar die Liebegeschichte von Trez und Therese, die wie seine verstorbene Shellan Selena aussieht. Dass das natürlich für Zündstoff sorgt, war vorher zu sehen. Ich habe nur auf den Augenblick gewartet, dass die Bombe platzt. Trotzdem hat mich die Handlung sehr berührt und ich habe nicht nur mit Trez, sondern auch mit Therese mitgefiebert. Denn sie wusste oft nicht, warum sie so im Mittelpunkt der ganzen Aufmerksamkeit stand.

Ich hätte mir jedoch etwas mehr Spannung gewünscht, denn das Buch folgte zwar einem roten Faden, aber etwas wirklich Unvorhersehbares ist nicht passiert. Dafür habe ich die Auftritte von Lassiter sehr genossen. Der Engel findet sich so langsam in seine Rolle rein und sorgt damit für einige Aufregung. Aber wer möchte schon einen langweiligen Engel? ^^

Abschließend:

Winternacht von J. R. Ward konnte mich zwar nicht so sehr begeistern wie die Hauptreihe, aber dafür ist es wirklich sehr schön für Zwischendurch. Und wir erfahren endlich wie es mit Trez weitergeht. Ein Muss für alle Black Dagger Fans!

Vielen lieben Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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