*Rezension* -> Infilum (1) von Katrin R. Petzold

INFO

Band 1 – 14,99€ – Hawkify Books – TB – auch als eBook erhältlich – 400 Seiten – Dystopie – ISBN: 978-3-947288-85-4 – ERSTERSCHEINUNG: 08.12.2018

Worum geht es?

Sie suchten ein Heilmittel gegen Krebs und fanden den gefährlichsten Virus seit Menschengedenken …
Rena Vegas lebt gemeinsam mit ihrer Familie in der Stadt Rin, einem Gebäudekomplex, der die Überlebenden vor den Nachwirkungen des verheerenden Virus schützt. Denn die Erkrankten verlieren ihre Menschlichkeit und verwandeln sich in Infilum, die zunehmend ihren Unterschlupf bedrohen. Irgendwann bleibt Rena keine Wahl mehr. Um das Überleben ihrer Familie zu sichern, muss sie gemeinsam mit neun anderen Kriegern den Ursprung des Virus suchen.
Es beginnt eine Jagd nach der Wahrheit, eine Flucht vor dem Tod und zeitgleich eine Reise, die alles verändern könnte.

Quelle

Warum wollte ich es lesen?

Die Bücher aus dem Hawkify Books Verlag haben mir bisher richtig gut gefallen und Dystopien lese ich auch sehr gerne. Infilum hat noch auf meiner Liste gefehlt und das konnte ich nicht so lassen.

Wie war es?

Cover:

Das Cover gibt euch einen ersten Vorgeschmack auf die Geschichte und es wird entsprechend düster. Zerstörte Gebäude sind nur der Anfang!

Schreibstil:

Der Schreibstil von Katrin R. Petzold hat mich am Anfang noch zweifeln lassen, aber im Laufe der Geschichte wurde es definitiv besser und das Buch ließ sich wesentlich flüssiger lesen. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin erst noch in die Story reinkommen musste.

Die Story:

Wovor sich alle fürchten ist eingetreten: Ein Virus verwandelt Menschen in grauenvolle Wesen, die Infilum genannt werden. Ein Heilmittel konnte bisher noch niemand entdecken, aber nun ist die Zeit gekommen dies zu ändern.

Niemand der in Rin lebt, weiß wie es in der Welt dort draußen aussieht. Was ist mit den Städten und Tieren passiert?
Sergeant Rena Vegas soll mit ihrer Truppe den originalen Virus finden und nach Rin bringen. Schafft sie es nicht wird dies fatale Folgen mit sich ziehen…

Meine Meinung:

Infilum hatte ich schon etwas länger ins Auge gefasst, aber ich war mir nie ganz sicher, ob es wirklich das richtige Buch für mich ist. Aber dann kam ich doch dazu die Geschichte zu lesen.

Den Anfang fand ich noch etwas schwach und ich war mir nicht sicher, ob es wirklich besser wird. Aber so schnell habe ich nicht aufgegeben und fleißig weitergelesen. Es wurde dann auch zusehends besser. Als wenn die Autorin erst noch warm werden musste beim Schreiben.

Die Idee mit den Infilum und dem Virus fand ich sehr interessant. Das Thema wurde gut ausgearbeitet und ist auch in sich schlüssig. Vor allem die Wendungen, die sich im Laufe der Geschichte ergeben haben, regten auch mich zum mitdenken an: Warum können die das? Wieso weiß das niemand? Weshalb hat sich niemand darum vorher gekümmert?
Der Spannungsbogen tat sein übriges und ich musste dann immer wissen, wie es weitergeht und keine Entwicklung verpassen.

Rena als Protagonistin gefällt mir richtig gut. Zu Beginn der Geschichte wirkte sie noch recht hölzern und ich konnte keine Verbindung mit ihr aufbauen, aber das hat sich glücklicherweise noch geändert. Sie ist stark und tut alles, um ihre Familie zu beschützen. Aber sie hat auch Schwächen, die sie menschlich und sympathisch machen.

Ich habe mit Rena und ihrer Truppe ziemlich mitgefiebert. Den originalen Virus zu finden, ist kein Zuckerschlecken und es gibt noch vieles zu entdecken. Denn die Bewohner, die in Rin leben, wissen nicht wie sich die Welt verändert hat. Sie müssen aber schnell feststellen, dass die Infilum nicht ihr einziges Problem sind.

Abschließend:

Abschließend muss ich sagen, dass Infilum mich sehr positiv überraschen konnte. Es gab einige interessante Wendungen und ich bin gespannt, wie es in Band 2 weitergeht.

Vielen lieben Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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