*Rezension* -> Exodus 2727 von Thariot

INFO

Einzelband – 14,99€ – FISCHER Tor – TB – auch als eBook erhältlich – 448 Seiten – Sci-Fi – ISBN: 978-3596704477 – ERSTERSCHEINUNG: 11.12.2019

Worum geht es?

Darum geht’s in “Exodus 2727 – Die letzte Arche”:
Die USS London ist ein interstellares Siedlungsschiff auf dem Weg zu einer neuen Welt. Die Reisezeit beträgt 109 Jahre, das Ziel liegt 50 Lichtjahre entfernt. Die Fracht: drei Millionen menschliche Embryos und sieben Millionen Tiere. Die Besatzung besteht aus 490 Personen, die sich im Kälteschlaf abwechseln.

Ein Schiff. Eine Hoffnung. Ein Feind, den niemand sieht….

Alles läuft nach Plan. Bis der Ärztin Jazmin Harper auffällt, dass immer mehr Besatzungsmitglieder psychische Probleme bekommen. Gleichzeitig findet der Ingenieur Denis Jagberg Anzeichen, dass das Schiff deutlich älter ist als gedacht. Beiden ist schnell klar, dass irgendetwas nicht stimmt, doch bevor sie der Sache auf den Grund gehen können, kommt es zur Katastrophe.


Quelle


Warum wollte ich es lesen?

Die Bücher von Thariot konnten mich bisher immer begeistern und der Klappentext hat es zu einem Must Read für mich gemacht.

Wie war es?

Das Cover finde ich sehr ansprechend und macht neugierig auf die Story. Zu sehen ist ein Teil eines Raumschiffes sowie das Weltall. Zudem scheint das Schiff einen Planeten anzusteuern, aber ein Meteoritenhagel versperrt den Weg.

Schreibstil:

Der Schreibstil von Thariot hat mir schon von anderen Werken zugesagt. Exodus 2727 ließ sich auch wieder sehr flüssig lesen. Leider hielt die Spannung nicht bis zum Ende.

Die Story:

Endlich ist es soweit: Im Jahr 2727 soll ein neuer Planet besiedelt werden und Dr. Jazmin Harper darf dabei sein. Vor allem die Embryonen und die Tiere sowie Pflanzen sind von großer Bedeutung.

Doch es gibt Probleme mit denen niemand gerechnet hat. Vor allem die Besatzung scheint den Kälteschlaf nicht gut zu vertragen. Aber woran liegt das?

Meine Meinung:

Auf Exodus 2727 habe ich mich schon sehr gefreut. Endlich mal wieder Science-Fiction und ich war mir sehr sicher, dass es gut werden würde. Meine Begeisterung hält sich zwar in Grenzen, aber die Grundidee finde ich immer noch sehr spannend. Es gab nur einige Punkte, die mich ein wenig gestört haben.

Kommen wir aber zuerst zu den positiven Punkten:

Die Idee finde ich toll. Ein Schiff, eine Mission und Geheimnisse mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Das hat mir wirklich gut gefallen.

Auch die Protagonistin Jazmin Harper finde ich wirklich stark. Sie versucht ihr Bestes, um die Mission zu retten und zeigt dabei trotzdem ihre Schwächen. Sie war mir von Anfang sympathisch und ich habe sie richtig lieb gewonnen.

Die anderen Charaktere sind auch sehr interessant. Es gibt aber auch einige, die mir zu viel unnötigen Platz eingenommen haben. Dadurch gab es Längen im Buch, die die Spannung genommen haben. Bei einigen Abschnitten frage ich immer noch, warum die es gibt und welchen Sinn sie haben. Sie erschienen mir eher wie Füller.

Der Anfang vom Buch gefiel mir noch am Besten. Der Hauptteil war okay, aber das Ende war für mich irgendwie hingeworfen. Die Enthüllungen fand ich sehr faszinierend und auch die Wendepunkten wurden gut gewählt. Jedoch schien es mir als wenn der Autor nicht so echt wusste wie er die Geschichte beenden sollte. Es geschah dann doch alles recht plötzlich.

Abschließend:

Abschließend muss ich sagen, dass mir Exodus 2727 bis auf einige kleine Kritikpunkte gut gefallen hat. Leider wurde ich nicht ganz so mitgerissen wie ich erhofft hatte. Aber trotzdem eine sehr interessante Idee.

Vielen lieben Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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