*Rezension* -> Eine Geschichte vom Bösen: A Trickster’s Tale von Marcus Bannò

INFO

Einzelband – 12,75€ – Independently published – TB – auch als eBook erhältlich – 512 Seiten – Mystery-Thriller – ISBN: 979-8646050220 – ERSTERSCHEINUNG: 23.05.2020

Worum geht es?

Ermittler Richard Lester bereitet sich auf seine Rente vor, als der elfjährige Jonas Miller verschwindet.

Man findet den blutbeschmierten Rucksack des Jungen, an dem eine Pfauenfeder klebt – genau wie bei den Kinderleichen einer Mordserie von vor sechs Jahren.

Im Lauf der Ermittlungen stellt Lester fest, dass nichts ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint, denn der Ursprung des Bösen hat seine Finger im Spiel.


Quelle

Warum wollte ich es lesen?

Da mir Revolution Nano wirklich gut gefallen hat und ich neugierig auf das neue Buch von Marcus Bannò war, ist es ganz schnell auf meine Leseliste gewandert.

Wie war es?

Cover:

Ich glaube, ich habe noch nie erlebt, dass Cover so schnell und oft wechseln. Ja, sie sehen dann auch besser aus. Aber es wäre wirklich schön, wenn es nicht jedes Buch betreffen würde. Ich finde beide Cover sehr schön und sie passen gut zur Geschichte.

Schreibstil:

Der Schreibstil von Marcus Bannò konnte mich wieder sehr schnell fesseln. Das Buch lässt sich super lesen, aber für einen Thriller fehlt es mir einfach an Spannung.

Die Story:

Da der Klappentext schon sehr ausführlich ist, werde ich nicht weiter auf die Story eingehen.

Meine Meinung:

Mystery und Thriller klingt in vielerlei Hinsicht nach einer interessanten Kombination. Der Klappentext hat mich unglaublich neugierig gemacht und das Böse näher kennenzulernen, ist eine Gelegenheit, die ich nicht verstreichen lassen wollte.

Eine Geschichte vom Bösen: A Trickster’s Tale fängt sehr spannend an und führt uns in eine Welt, die wir so nicht immer wahrnehmen. Denn das Böse ist überall. Das muss auch Richard Lester feststellen. Eigentlich wollte er gemütlich in Rente gehen, aber eine Mordserie macht ihm immer noch zu schaffen.

Nach einer kurzen Einführung wechseln die Perspektiven recht schnell und oft. Das war auch sehr interessant, aber oft auch etwas verwirrend. Denn nicht immer war klar, um wen es gerade geht und wie viele Personen noch dazu kommen werden. Da hätte ich mir eine bessere Übersicht in Form einer entsprechenden Überschrift gewünscht.

Das Buch handelt wie der Titel bereits verrät von einem Trickster, der die Menschen austrickst und sich einen eigenen Vorteil verschafft. Leider wird schon sehr früh deutlich wer dieser Trickster ist und was er im Schilde führt. Das hat für ich die Spannung ziemlich genommen. Denn so fehlte das mitfiebern.

Was mir aber sehr gut gefallen hat, war der Einblick in eine Art Zwischenwelt, die trotzdem noch viele Fragen offen lässt. Dabei wurde ich auch nachdenklich. Könnte es so etwas wirklich geben? Sieht diese Welt so aus oder doch ganz anders?

Die verschiedenen Charaktere fand ich sehr vielseitig. Es sind aber zu viele, um sie einzeln vorzustellen und ich habe sie auch nich wirklich kennenlernen können. Man hat immer nur Ausschnitte mitbekommen, um wirklich eine Bindung zu ihnen aufbauen zu können.

Der Mystery Anteil konnte mich richtig einnehmen und es hat auch viel Spaß gemacht selbst noch zu recherchieren. Dafür kam mir der Thriller Anteil zu kurz. Mit fehlte es an passender Atmosphäre und Spannung.

Abschließend:

Eine Geschichte vom Bösen: A Trickster’s Tale behandelt ein spannendes Thema und verschiedene interessante Aspekte. Aber mit der Umsetzung bin ich nicht zu 100% warm geworden. Mir hat es an Spannung gefehlt.

Vielen lieben Dank an Marcus Bannò für das Rezensionsexemplar!

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