*Rezension* -> Court of Demons. Die Nachtläuferin von Isabel Clivia

INFO

Einzelband – 4,99€ – Impress – eBook – 408 Seiten – Fantay – ISBN: 978-3-646-60703-1 – ERSTERSCHEINUNG: 04.02.2021

Worum geht es?

**Bist du bereit für das Spiel des Dämons?**
Kamilas Gabe ist Segen und Fluch zugleich. Als Nachtläuferin kann sie Dämonen bannen – aber die Menschen fürchten ihre dunklen Fähigkeiten. Da Dämonenjäger nicht selten sogar mit dem Tode bedroht werden, hat Kamila im Nachbarland Unterschlupf gefunden. Ein mysteriöser Auftrag führt sie nun ausgerechnet in ihre Heimat zurück: Getarnt als Adlige, soll sie den hoch angesehenen Fürsten Henryk von einem bösen Dämon befreien. Um zu ihm vorzudringen, gibt sie sich bei einem festlichen Empfang als Heiratsanwärterin aus. Ein Spiel mit dem Feuer, denn wenn Henryk Kamila durchschaut, wird sie das in den sicheren Tod führen. Doch obwohl sie sich eigentlich nichts aus Prunk und Glanz macht, fühlt sie sich bei Hofe bald unerwartet heimisch und kommt dem attraktiven Fürsten gefährlich nahe …

Quelle


Warum wollte ich es lesen?

Der Klappentext klingt echt gut und Dämonen sind sehr faszinierende Wesen. Deshalb ist esrecht schnell auf meine Leseliste gewandert.

Wie war es?

Cover:

Das Cover hat etwas mystisches und wirkt auf mich sehr harmonisch.

Schreibstil:

Der Schreibstil von Isabel Clivia ist locker leicht und ich habe das Lesen wirklich sehr genossen. Der Humor hat mir ebenfalls sehr gefallen.

Die Story:

Da der Klappentext schon sehr ausführlich ist, werde ich nicht weiter auf die Story eingehen.

Meine Meinung:

Court of Demons hat mich schon angesprochen als ich das Cover gesehen habe und die erste Hälfte fand ich auch sehr stark. Aber mir persönlich war die zweite Hälfte einfach zu lang gezogen und das sowohl hinsichtlich des zu erfüllenden Auftrages und dem Kampf um das Herz von Fürst Henryk.

Kamila hat auf mich einen sehr taffen Eindruck gemacht und steht für ihre Ideale ein. Sie ist eine Kämpferin, die sich aufgrund ihrer Gabe verstecken muss. Ich fand sie sehr sympathisch und die hat sich als interessante Persönlichkeit herausgestellt.

Bei Fürst Henryk hat mir gefallen, dass er in vielerlei Hinsicht gegen seine eigenen Dämonen kämpft und dabei ebenso das Wohl seines Volkes bedenkt. Er verhält sich sehr zuvorkommend gegenüber den Heiratsanwärterinnen und ist mir schnell ans Herz gewachsen. Ich habe regelrecht mitgefiebert wie er jede Nacht diese Qualen durchsteheh musste und ob Kamila ihm von dem Dämon befreien kann.

Der Anfang startete sehr vielversprechend. Es ging spannend los und ich habe einiges über die Welt und die verschiedenen Länder erfahren. Und vor allem, was es mit den Nachtläufern auf sich hat. Die Fähigkeit Dämonen in Träumen zu bannen, finde ich richtig cool und es hat mir mega viel Spaß gemacht Kamila dabei zu begleiten.

Bis zur Hälfte fand ich die Atmosphäre und den Weg den Kamila gegangen ist sehr spannend. Es gab interessante Wendungen und ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. Aber dann kam ich zu einem Punkt, wo mir das hin und her einfach zu viel wurde. Die Auseinandersetzungen mit den anderen Heiratsanwärterinnen waren am Anfang noch ganz unterhaltsam, aber das wurde wirklich bis zum Äußersten ausgereizt. Auch der Kampf gegen den Dämon wurde sehr in die Länge gezogen. Am Ende kam noch die ein oder andere Überraschung, aber es hat mich einfach nicht mehr gefesselt.

Liebestechnisch hat es ordentlich geknistert und da konnte ich richig mitfühlen. Jedoch habe ich auch in dieser Hinsicht irgendwann die Geduld verloren. So wirklich wusste dann niemand, was er oder sie jetzt möchte und ob es überhaupt möglich ist. Das habe ich den Charakteren nur leider nicht glauben können.

Abschließend:

Mir hat die erste Hälfte mega gut gefallen, aber danach war es mir einfach zu langezogen und ich habe den Spaß am Lesen verloren. Aber die Idee finde ich wirklich cool.

Vielen lieben Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Loading Likes...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.