*Rezension* -> Chasing Sunrise – Morgendämmerung (1) von Emily Mah

INFO

Band 1 – 10,69€ – WorkHorse Productions – TB – auch als eBook erhältlich – 342 Seiten – Fantasy
ISBN: 978-1733915410 – ERSTERSCHEINUNG: 28.03.2019

Worum geht es?

Liana Linacre hatte sich immer für ein langweiliges, braves Mädchen gehalten, denn so war sie, bevor ein unwiderstehlicher Vampir namens Evan vor ihrem Fenster auftauchte. Was als eine aufregende Romanze beginnt, endet als ein Fluch, der ihr Leben und das all ihrer Lieben bedroht. Durch dramatische Schicksalsschläge wird sie von einer verwöhnten Internatsschülerin zur Vollwaise und muss vor den dunklen Mächten fliehen, die ihre Seele wollen.Das bringt sie nach Taos, New Mexico, in eine schräge Künstlerkolonie, zu ihrer noch schrägeren Tante Cassie. Dort lernt sie nach kurzer Zeit den mysteriösen Corban Alexander kennen, der ihr direkt deutlich zu verstehen gibt, dass er sie nicht in seiner Stadt haben will.Doch Corban scheint mehr als ein normaler Highschool Schüler zu sein und Liana braucht dringend sein Vertrauen und seine Hilfe, denn nur gemeinsam haben sie eine Chance, einen Jahrtausende alten Kampf zu überleben, den das Böse bisher immer gewonnen hat.

Quelle

Warum wollte ich es lesen?

Chasing Sunrise hat mir der Übersetzer Michael Drecker vorgestellt und ich fand den Klappentext ziemlich interessant. Vampire gehören mit zu meinem Lieblingen, also stand ziemlich schnell fest, dass ich das Buch lesen möchte.

Wie war es?


Cover:

Gesichter und Körper sind auf Covern nicht immer meine Favoriten, aber hier passen die Personen recht gut zu den Protagonisten. Und der Hintergrund strahlt wie eine Sonne passend zum Titel.

Schreibstil:

Der Schreibstil von Emily Mah hat mir nach anfänglichen Schwierigkeiten doch recht gut gefallen. Der Stil wurde zunehmend flüssiger und die Geschichte ließ sich gut lesen.

Die Story:

Liana hat das Schicksal einige schwere Lasten auferlegt, denen sie sich alleine nicht mehr gewachsen fühlt. Nachdem der Vampir Evan ihr Leben vollkommen verändert hat, weiß sie nicht mehr was mit ihr geschieht.

Nachdem sie zur Vollwaise wurde, zieht sie zu ihrer Tante Cassie nach Taos, Mexiko. Dort trifft sie auf Alexander, der ihr nicht gerade freundlich gesinnt ist. Doch er könnte ihre Rettung sein und gemeinsam hätten sie eine Chance gegen das Böse, das die Welt einnimmt.

Meine Meinung:

Bücher in denen Vampire eine wichtige Rolle spielen, habe ich schon länger nicht mehr gelesen und deshalb kam mir Chasing Sunrise gerade recht. Da ich noch nichts von der Autorin gelesen habe und der Klappentext sehr interessant klang, habe ich mir die Geschichte ohne große Erwartungen vorgenommen.

Der Einstieg fiel mir leider schon sehr schwer. Ich wusste gar nicht richtig worum es geht und ich wurde ziemlich ins kalte Wasser gestoßen. Nach einigen Seiten wurde es aber flüssiger und ich habe die Zusammenhänge wesentlich besser verstanden. Nur hätte ich nicht gedacht, dass sich die Geschichte so entwickelt.

Aber erstmal werfe ich einen genaueren Blick auf die Charaktere:

Mit Liana wurde ich nicht wirklich warm und empfand sie durchgängig als sehr seltsam und für mich nicht greifbar. Ich wusste nicht wirklich was ich mit ihr anfangen sollte und warum sie überhaupt da war.

Alexander erschien mir da schon etwas ausgereifter und besser ausgearbeitet. Seine Handlungen konnte ich nachvollziehen und seine Rolle in der Geschichte hat für mich auch am meisten Sinn gemacht.

Tante Cassie war mir von Anfang unglaublich sympathisch. Zum Glück hatte sie nicht allzu viele Auftritte.

Wie ihr seht, hatte ich schon mit den Protagonisten meine Probleme. Dazu kommt auch noch, dass ich mit der Handlung auch nicht sonderlich viel anfangen konnte. Nachdem sich einiges am Anfang aufklärte, passierte nicht mehr gerade fiel bzw. nichts wirklich interessantes. Ab und zu gab es dann einige Lichtblicke, aber so richtig überzeugen konnten mich diese dann auch nicht.

Es gab zwar einige unerwartete Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hätte, aber Spannung, die mich im Buch gefangen hielt, gab es für mich nicht.

Bis auf dem Schreibstil, der mit der Zeit besser wurde, kann ich der Geschichte leider nicht viel abgewinnen. Die Folgebände werde ich nicht lesen.

Abschließend:

Abschließend muss ich sagen, dass Chasing Sunrise leider nicht meinen Lesegeschmack getroffen hat. Der Einstieg fiel mir schon ziemlich schwer und auch mit den Charakteren wurde ich einfach nicht warm.

Vielen lieben Dank an Michael Drecker für das Rezensionsexemplar!

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