*Rezension* -> Catbite (1) von Katharina Biegl

INFO

Band 1 – 20,80€ – Sweek  – TB – auch als eBook erhältlich – 372 Seiten
Fantasy – ISBN: 978-9463673501–  ERSTERSCHEINUNG: 21.08.2018

Worum geht es?


Juliett ist eine Gestaltwandlerin unter Menschen. Sie ist anders als die Frauen ihres Alters. Eines Abends ändert sich ihr komplettes Leben und sie lernt, dass es mehr als nur eine Welt gibt. In der, aus der sie tatsächlich kommt, sind Menschen Mangelware. Stattdessen lauern dunklere und gefährlichere Wesen auf sie.

Quelle

Warum wollte ich es lesen?

Catbite habe ich erst entdeckt nachdem mich die Autorin angeschrieben hat und ich dachte mir: Der Klappentext klingt vielbesprechend und ich liebe Gestaltwandler. Deshalb wollte ich es auch unbedingt lesen.

Wie war es?

Cover:

Das Cover zeigt nur Berge und den Wald. Für mich sagt, dass leider nicht viel aus und passt nicht so gut zum Titel.

Die Story:

Juliett merkt schon früh, dass sie anders ist und zu mehr fähig als die anderen Menschen in ihrer Umgebung. Aber sie lernt damit umzugehen und ihr Geheimnis zu bewahren.
Ihr friedvolles Studentenleben wird schon nach kurzer Zeit zu einem Alptraum, der sie in eine neue Welt führt. Eine Welt, die nicht nur voller Gefahren ist, sondern auch ihre neue Heimat werden könnte.

Schreibstil:

Der Schreibstil von Katharina Biegl war am Anfang etwas holprig, hat sich dann aber im Laufe der Geschichte wesentlich verbessert. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass sie ihren Weg noch nicht ganz gefunden hat und da definitiv noch Luft nach oben ist.

Meine Meinung:

Auf Catbite hatte ich mich schon sehr gefreut, denn ich lese Bücher von Selfpublishern unglaublich gerne und möchte viele neue Autor/innen kennenlernen.

Leider muss ich sagen, dass ich mich die Geschichte nicht ganz überzeugen konnte, ich die Idee der Gestaltwandler aber wirklich toll finde. Denn diese sind nicht wie die Gestaltwandler von denen ich sonst gelesen habe.

Die Protagonistin Juliett ist eine kühle und sehr distanzierte Person, denn sie muss ein großes Geheimnis hüten. Wie würden wohl die Menschen reagieren, wenn sie wüssten, dass sie sich verwandeln kann?
Mit Juliett bin ich recht gut warm geworden und konnte ihre Handlungen sowie ihre Denkweise nachvollziehen. Denn sie war von klein auf allein mit ihrer Andersartigkeit. Nur ihre Katze stand ihr zur Seite, die im weiteren Verlauf der Geschichte noch für einige Aufregung sorgen wird.

Die weiteren Charaktere haben mich manchmal doch etwas verwirrt, da es viele verschiedene Namen für die unterschiedlichen Wesen gibt und ich das Gefühl bekam, nicht mehr zu wissen wer wer ist.
Aber dafür fand ich die einzelne Eigenschaften und die Personen selbst gut ausgearbeitet.

Was mich mich dann doch nicht richtig begeistern konnte, waren die dunklen Wesen. Da hatte ich gedacht, dass da etwas kommt was ich nicht kenne, aber im Endeffekt waren nur die Namen und ihr Aussehen anders. Man konnte aber recht schnell erahnen an welche bekannten Wesen sie angelehnt sind.

Die Stimmung und Atmosphäre im Buch konnte mich nicht immer mitreißen, da es in einigen Kapitel zu Längen kam und mich aus meinem Lesefluss gerissen haben. Aber das ist durchaus ausbaufähig.

Für den zweiten Band würde ich mir ein richtiges Lektorat wünschen und vielleicht auch eine Überarbeitung von Band 1. Ich finde es immer schade, wenn so tolle Geschichten, deshalb nicht richtig zur Geltung kommen. Aber ich kann auch verstehen, dass es nicht jedem möglich ist.

Abschließend:

Insgesamt ist Catbite ein interessantes und ausbaufähiges Debüt. Man hat dem Buch zwar seine kleinen Schwächen angemerkt, aber die Idee mit den ungewöhnlichen Gestaltwandlern hat definitiv Potenzial.

Vielen lieben Dank an den Verlag und die Autorin für das Rezensionsexemplar!

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