*Rezension* -> Blaues Gold – Wasser wie Blut von Christelle Zaurrini

INFO

Einzelband – 12,90€ – Drachenmond Verlag – TB – auch als eBook erhältlich – 280 Seiten – Dystopie – ISBN: 978-3-95991-145-0 – ERSTERSCHEINUNG: 08.06.2020

Worum geht es?

Ohne Wasser stirbt jedes Leben.

Niemand weiß das besser als Ella – hineingeboren in eine Welt, in der dieses kostbare Gut knapp geworden ist. Reichtum wird nicht mehr durch Geld definiert: Die Privilegierten herrschen über die letzten sauberen Wasserressourcen, während die Armen ihre Kinder als Sklaven verkaufen, um überleben zu können.
Ella soll kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag an den Meistbietenden versteigert werden. Doch da rettet sie Cole, ein junger, charmanter Soldat der Untergrundbewegung, und bittet sie, sich dem Widerstand anzuschließen.
Je mehr Zeit sie mit Cole verbringt, desto klarer wird ihr, dass Freiheit immer ihren Preis hat. Und dass sie sich entscheiden muss, wie viel sie bereit ist zu zahlen.


Quelle

Warum wollte ich es lesen?

Cover, Thematik, Einzelband – Es gibt viele Gründe, weshalb das Buch auf meine Wunschliste gelandet ist. Widerstehen fiel da wirklich schwer.

Wie war es?

Cover:

Das Cover ist ein richtiger Hingucker und gibt schon einen kleinen Einblick in die Geschichte. Ein verliebtes Paar im Wasser. Und dazu eine interessante und passende Wahl für die Schrift.

Schreibstil:

Der Schreibstil von Christelle Zaurrini ist sehr angenehm und flüssig. Mir fiel der Einstieg sehr leicht und vieles wurde sehr anschaulich beschrieben.

Die Story:

Da der Klappentext schon sehr ausführlich ist, werde ich nicht weiter auf die Story eingehen.

Meine Meinung:

Dystopien lese ich unglaublich gerne und saubere Wasserresourcen sind heute schon ein wichtiges Thema. Ich war sehr gespannt, was mich erwarten wird und bin mit keinen großartigen Erwartungen an die Geschichte rangegangen. Der Anfang startet auch sehr vielversprechend und lies sich sehr flüssig lesen. Leider blieb es nicht dabei. Ich konnte keine richtige Beziehung zu den Charakteren aufbauen und das eigentliche Thema wurde dann doch nur am Rande behandelt. Dafür rückte die Liebesgeschichte immer mehr in den Mittelpunkt. Ich hatte das Gefühl, dass ein Band einfach nicht für alles gereicht hat und an den falschen Stellen gespart wurde.

Mit Ella konnte ich am wenigstens anfangen. Dabei ist sie eine der wichitgsten Personen im Buch und der Großteil der Geschichte wird aus ihrer Sichtweise erzählt. Ich hatte einfach nie das Gefühl sie richtig kennenzulernen. Sie ist zwar da, aber mehr auch nicht.

Dafür hatte ich einen wesentlich besseren Draht zu Cole. Er kam sehr authentisch und nicht ganz so blass rüber. Es hat Spaß gemacht seine Geschichte zu verfolgen und die Geschehnisse aus seiner Sichtweise zu erleben.

Mir haben jedoch die Spannung und einiges an Atmosphäre gefehlt. Für mich kamen weder die Gefühle noch die einzelnen Abschnitte richtig an. Zu Beginn war es noch wirklich interessant, aber dann plätscherten die Ereignisse eher so vor sich hin. Zudem haben einige fehlende Buchstaben und kleine Fehler meinen Lesefluss oftmals gestört.

Ich hätte mir auch gewünscht mehr über die Probleme mit den Wasserresourcen zu erfahren. Aber das Thema wurde eher schnell abgehandelt und die Lösung kam schon sehr abrupt.

Abschließend:

Blaues Gold fing vielversprechend an, konnte mich aber nicht vollends überzeugen. Dafür blieben die Charaktere zu blass und die Geschichte scheint nur aus Zeitsprüngen und kurzen hintereinander folgenden Ereignissen zu bestehen.

Vielen lieben Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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