*Rezension* – Revenant Games – Spiel auf Leben und Tod (1) von Margie Fuston

INFO

Das Cover von Revenant Games.

Band 1 – 14,90€ – Fischer Sauerländer – PB – auch als eBook erhältlich – 464 Seiten – Romantasy – ISBN: 978-3-7335-0770-1 – ERSTERSCHEINUNG: 29.01.2025 – Übersetzt von: Verena Kilchling


Worum geht es?

Wenn alte Geheimnisse in Flammen aufgehen, wird alles brennen.

In Blys Welt bestimmen Hexen und Vampire über Leben und Tod. Bly schlägt sich nur mithilfe ihres Bluts durch, von dem beide Gruppen abhängen. Doch nach einem Schicksalsschlag verliert Bly nicht nur ihre Schwester, sondern auch ihren besten Freund (und heimliche große Liebe) Emerson, der nur noch ein Jahr zu leben hat. Es sei denn, Bly tritt bei den Revenant Games an: ein tödlicher Wettkampf zwischen Vampiren und Hexen, bei dem der Gewinner eine Tote wieder zum Leben erwecken oder einen Menschen in einen Vampir verwandeln darf. Bly will um jeden Preis siegen. Doch sie hat nicht mit dem Vampir Kerrigan gerechnet, mit seinen unberechenbaren Absichten oder seiner unheimlichen Anziehungskraft …

Quelle

Warum wollte ich es lesen?

Bei tödlichen Spielen, Vampiren und Hexen kann ich einfach nicht widerstehen. Der Klappentext klang einfach zu gut.

Wie war es?

Cover:

Das Cover von Revenant Games ist simpel, aber spiegelt sehr gut die düstere Atmosphäre des Buches wider.

Schreibstil:

Der Schreibstil von Margie Fuston hat mich leider nicht komplett fesseln können. Während einige Beschreibungen schön waren, fühlte sich das Buch insgesamt etwas zäh und informationsüberladen an, besonders in der ersten Hälfte.

Meine Meinung:

Revenant Games hat mich leider nicht wirklich überzeugt. Die Prämisse klang spannend: Ein tödliches Spiel zwischen Hexen und Vampiren, bei dem Menschen die Chance haben, ihre Wünsche zu erfüllen. Doch der Einstieg in die Geschichte fiel mir schwer, da das Worldbuilding anfangs verwirrend war und viele Details unklar blieben.

Bly, die Protagonistin, ist eine interessante Figur, die von Schuldgefühlen über den Tod ihrer Schwester geplagt wird. Doch trotz ihrer Entschlossenheit, sie zurückzubringen und ihren Freund Emerson zu retten, gelang es mir nicht, eine starke Verbindung zu ihr aufzubauen. Ihre Entwicklung blieb für mich hinter den Erwartungen zurück, und der Funke sprang nicht über.

Die Liebesdreieck-Dynamik war eher im Hintergrund, was ich anfangs positiv fand, doch die Umsetzung konnte mich nicht packen. Die Beziehungen wirkten unausgegoren, und die “Insta-Love” zu einem Vampirprinz brachte für mich eher Frustration als Spannung.

Obwohl die Handlung ab der zweiten Hälfte an Fahrt aufnahm, blieb die Spannung für mich aus. Die Plottwists waren vorhersehbar, und das Ende ließ viele Fragen offen. Jedoch war das Buch für mich so langweilig, dass ich den nächsten Band wohl nicht lesen werde.

Abschließend:

Revenant Games hatte das Potenzial, eine fesselnde Geschichte über Liebe, Verlust und Überleben zu erzählen. Leider konnte es meine Erwartungen nicht erfüllen.

Vielen lieben Dank an NetGalley und den Fischer Sauerländer für das Rezensionsexemplar!

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